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Kontakt:

Serum-Depot Berlin / Europe e.V.
Geschäftsstelle
Martin-Luther-Straße 85

70372 Suttgart

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

 

FAQ

Frequently Asked Questions / Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf Fragen, die sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder des Serum-Depot Berlin e.V. interessieren. Sollten Sie weitergehende Fragen haben, oder Ihnen die hier gegebenen Antworten nicht klar genug erscheinen, dann teilen Sie uns Ihren Standpunkt bitte umgehend mit. Verwenden Sie dazu bitte das Kontaktformular!


Was kostet die Mitgliedschaft im SDB?

 

Jahresbeitrag: 150 Euro, zahlbar am 01.01. des Geschäftsjahres,

einmalige Aufnahmegebühr: 50 Euro

 

Beides zahlbar auf unser Konto bei der

 

Berliner Sparkasse

BLZ: 100 50 000

Kto.Nr. 6603 080 964

IBAN: DE 05 1005 0000 6603 08 0964

BIC: BE LA DE BE

 

Achtung: Preisänderung für Neumitglieder!

Bei Neuanmeldung wird ab überschreiten der Jahresmitte nur noch die Hälfte des Jahresbeitrages berechnet! Statt 150.- € sind dann nur noch 75.- € im Eintrittsjahr zu zahlen. Die Höhe der Aufnahmegebühr und die Rechtsumlage bleiben unverändert.


Mitgliedschaft nur für Einwohner Berlins?

 

Mitglied kann jeder Bürger der EU werden, der die satzungsgemäßen Ziele des Vereins anerkennt. Ausländische Interessenten bedenken bei ihrer Entscheidungsfindung bitte, dass derzeit vorrangig das Depot- Netz innerhalb Deutschlands ausgebaut wird. Folgende Depots bestehen bereits:

 

Berlin

Hamburg

Mannheim

München

 

In Planung:
südl. Niedersachsen

Erfurt


Konkrete Angaben finden Sie unter dem Link Giftnotruf bzw. auf der Nothilfe- CD (nur für Mitglieder)


Was passiert mit meinen persönlichen Daten?


Der Vorstand des SDB sammelt und speichert die verschiedenen Daten, die mit der Beitrittserklärung abgegeben werden. Diese Daten werden in unterschiedlichen Datenbanken erfasst und von einem Vorstandsmitglied eigenverantwortlich betreut. Sie stellen das notwendige Minimum für die Vereinsarbeit dar, sind für Außenstehende jedoch in keinem Fall einsehbar.

 

Ist es wichtig, meinen Tierbestand zu melden und wie wird damit verfahren?

 

Ja, das ist sehr wichtig. Nur mit Hilfe einer ständig aktuellen und von jedem Mitglied bereitgestellten Tierbestandsliste kann ein strategischer Einkauf von Seren und deren sinnvolle Verteilung auf die verschiedenen Depots vorgenommen werden. Die Tierbestandslisten gelten als persönliche Daten und werden in keinem Fall an Dritte herausgegeben.


Soll ich es dem Serum-Depot melden, wenn ich von einem Gifttier gebissen wurde?


Unbedingt! Daten zu Bissunfällen ermöglichen dem Vorstand des SDB, Schlussfolgerungen auf die Wirksamkeit vereinsinterner Sicherheitsstandards zu ziehen (z.B. Organigramm, Notfallordner u.s.w.). Die Erkenntnisse, die aus dem Verlauf verschiedener Gifttierbisse gewonnen werden, können wichtige medizinische Einsichten zur Folge haben. Diese wiederum können sich als wichtige Arbeitsmittel für die Fortbildung von Spezialisten in Notfallteams erweisen. Auch im Falle eines gemeldeten Bissunfalls bleibt die Datensicherheit bestehen. Eine Weiterleitung an Außenstehende erfolgt nicht.

 

Übernimmt die Krankenkasse im Ernstfall die Kosten für Serum und Behandlung?

Ja, das ist richtig. Da das Serum im Falle einer notwendigen Verabreichung als lebenserhaltendes Medikament anzusehen ist, sind die meisten Krankenkassen (wahrscheinlich alle) zur Übernahme sämtlicher Kosten verpflichtet. Allerdings übernehmen sie normalerweise keine Kosten für die Bevorratung eines privaten Antivenin-Bestands. Hierin liegt der Sinn des Serum-Depot Berlin e.V., der mit seinem Bestand zumindest die erste spezifische Behandlung eines Patienten ermöglichen kann, bis gegebenenfalls weiteres Serum eingetroffen ist.


Welche Gründe gibt es, dem Serum-Depot beizutreten?


1. Unser Verein stellt sicher, dass überhaupt Seren für verschiedene Gifttierarten vorrätig sind.


2. Wir verstehen uns als Solidargemeinschaft der Gifttierhalter, die dafür sorgt, dass im Falle eines Unfalls zumindest eine Mindestmenge an Serum für unsere Mitglieder bereitgehalten wird.

 

3. Ohne unseren Verein wären einige Seren in Deutschland gar nicht zu bekommen, und es ist ein Trugschluss zu glauben, dass umliegende Zoos oder Institute jedes Serum vorrätig hätten. In letzter Zeit ist sogar ein gegenläufiger Trend zu beobachten. Immer mehr privat geführte Zoos (z.B. Terrazoo Rheinberg, Tierpark Hagenbeck, Reptilium Landau) treten dem SDB bei, wobei nicht nur finanzielle, sondern auch ideelle Aspekte den Ausschlag geben. Serenbeschaffung, Serenlagerung und eine 24 h - Betreuung sind eben um ein Vielfaches effektiver, als für sich allein zu arbeiten.

 

4. Ohne pünktlich gezahlte Mitgliedsbeiträge kann kein Serum gekauft werden und ohne genügend Mitglieder geht der Ausbau des Depot-Netzes nicht wie gewünscht voran.

 

5. Das SDB ist nicht nur ein Beschaffer und Verwalter von Seren und Berater von Ärzten bei der Behandlung von Bissunfällen. Wir sind eine Vereinigung, die sich mehr und mehr der Aufgabe widmet, die Interessen der Gifttierhalter in der Öffentlichkeit zu vertreten.

 

6. Wir kämpfen gegen eine zunehmende Kriminalisierung und Verunglimpfung an, indem wir Behörden und Politikern beratend zur Seite stehen und praxiserprobte Konzepte zur sicheren Gifttierhaltung anbieten.

 

7. Wir bauen eine Lobby auf, die jetzt schon Einfluss auf politische Entscheidungen nimmt. Unser Einfluss im Interesse aller Gifttierhalter kann aber nur zunehmen und der behördlichen Willkür und politischen Regelungswut standhalten, wenn unsere Gemeinschaft weiter wächst. Nur mit einer starken Gemeinschaft lassen sich unsere Ziele verwirklichen.

 

8. In vielen Bundesländern ist die Mitgliedschaft im SDB schon jetzt eine Grundvoraussetzung für die Erteilung einer Sondergenehmigung zum Halten von Gifttieren. Diese Ausnahmegenehmigung zu bekommen, ist derzeit schwer genug. Ohne die Mitgliedschaft im SDB wird es bald unmöglich sein.

 

9. Ein weiterer guter Grund, dem SDB beizutreten ist die Tatsache, dass in 125 Jahren organisierter Aquaristik / Terraristik nachweislich keine Unfälle mit Unbeteiligten passierten. Quelle: Werner Rieck Verein TRITON, Berlin
Es geht eben nicht nur um die Beschaffung von Seren, es geht heutzutage hauptsächlich darum, unser Recht auf Selbstverwirklichung zu bewahren und unser Hobby weiter öffentlich und ohne Angst vor staatlichen Repressalien ausüben zu können. Mit den in Berlinbeabsichtigten Veränderungen der bestehenden, gesetzlichen Regelungen und der damit verbundenen maximalen Ausschöpfung des Ermessensspielraumes der Gebührenordnung werden seriöse Halter von Gifttieren diskriminiert und in die Illegalität gedrängt.

Deinagkistrodon acutus
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