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Konzept

Durchführungsbestimmungen zur Gesetzgebung zum Halten gefährlicher Tiere wildlebender Arten

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir bedanken uns für die Inanspruchnahme unserer Dienstleistung. Sie wurde unter Hinzuziehung vieler Experten aus dem universitären Arbeitsgebiet Terraristik sowie vieler Freizeit-Terrarianer erbracht. Wir legen Wert auf die Feststellung, dass die Arbeit der einen Gruppe erst durch das Engagement der jeweils anderen möglich wird.


Dem vorliegenden Konzept lag die


Berliner Verordnung über das Halten gefährlicher Tiere wildlebender Arten,


veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, (63, Nr.1), vom 18.1.2007 zu Grunde. Diese hat sich als völlig ausreichend erwiesen. Weder vor noch nach der Verordnung gab es Auffälligkeiten. Erst recht nicht unter den von uns vertretenen, organisierten Züchtern und Haltern.


Wir möchten die Gelegenheit nutzen, Ihnen eine Zahl zur Kenntnis zu geben, die uns selbst
erst seit kurzer Zeit bekannt ist. Sie braucht nicht kommentiert zu werden. Mit dieser Zahl wird unsere bisher unbewiesene Behauptung, es bestehe keinerlei Handlungsbedarf bezüglich der Gifttiere in Privathand, zur Tatsache:


Die organisierte Aquaristik/ Terraristik hat in den 125 Jahren ihres Bestehens keinen Unfall mit unbeteiligten Personen zu verzeichnen.


Diese Tatsache erfüllt uns mit Stolz, beweist sie doch, dass wir mit der Ablehnung der geplanten, mediengestützten restriktiven Maßnahmen der Politik, den richtigen Weg gegangen sind und notfalls weitergehen werden.


Da, wie hiermit bewiesen, kein Handlungsbedarf besteht, können wir gemeinsam einen Forderungs-Katalog erarbeiten, der bundesweit, trotz unterschiedlicher Gesetzgebung, als Standard bei der Erteilung von Ausnahmegenehmigungen gelten soll. Der folgende Entwurf beinhaltet bereits den erwähnten Standard.


Die Eckpunkte:


Der zukünftige Gifttierpfleger hat


1. beim zuständigen Ordnungs- bzw. Veterinäramt eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen


vorzulegen sind:

- der Antrag

- ein Lageplan der Wohnung einschl. der geplanten Einrichtung des Terrarienraumes

- polizeiliches Führungszeugnis

- Sachkundenachweis Terraristik (Nachweisführung als Auflage nach Abnahme)

- Nachweis Gefahrenprüfung Terraristik (Nachweisführung als Auflage nach Abnahme)

- Nachweis der Mitgliedschaft im SDB e.V. (Nachweisführung als Auflage nach Abnahme)

 

2. Aufbau der Anlage unter dem Gesichtspunkt größtmöglicher Sicherheit

(Checkliste siehe Vereinsprofil ab Punkt 2)

 

3. Abnahme der Anlage

 

- durch das Ordnungs- bzw. Veterinäramt

- anhand der Checkliste und der vorliegenden Unterlagen

 

4. Erteilung der Ausnahmegenehmigung


- mit den Auflagen gemäß Punkt 1

- mit weiteren möglichen Auflagen, die sich zusätzlich bei der Abnahme ergeben haben

- mit Festlegung der Fristen zur Meldung von Bestandsveränderungen

- sofern vom Gesetzgeber nicht verfügt, ist die Ausnahmegenehmigung auf 2 Jahre zu befristen

 

Betreffs der ausgewiesenen Drucksachen informieren Sie sich bitte im Downloadbereich unserer Homepage


Unser Konzept verdeutlicht den Standpunkt des SDB zur Haltung gefährlicher Tiere wildlebender Arten. Es wird dringend empfohlen, das hier vorgestellte, praxisnahe Konzept als Diskussionsgrundlage für politische Entscheidungsfindungen zu nutzen. Rechtlich abgesichert wurde es durch unseren Vereins-Rechtsanwalt, Herr Jürgen Schulz (E-Mail), der uns eine starke Annäherung an die Waffen-Gesetzgebung bescheinigte. Diese Verwandtschaft war zwar nicht beabsichtigt, hat sich aber bei näherer Betrachtung als logisch und richtig erwiesen.

 

Unser Konzept wurde u.a. am 04.08.2008 der Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz in Berlin (Dr. Torsten Nöldner) zur Kenntnisnahme vorgelegt.

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